Alles klar im Schweinestall?

In der Heilbronner Stimme vom 24. 01. 2013 war zum Thema
„Moderne Schweinemast“ zu lesen

Download Heilbronner Stimme  grunz grunz HST-01-2013

  • Pro Schwein 0,8 qm Platz – also 2 Schweine in einem Jugendbett

(0,9 x 1,9m) – da wird es eng auf den Betonspalten

  • Keine Stroheinstreu – weil das „nicht ins System passt“ und gar

„Unhygienisch“ sei – da braucht es „Beschäftigungsspielzeuge“

In der engen Schweinebucht

Kein Wunder, daß die Tiere- an ihrem Bewegungs- und Wühldrang gehindert- beginnen einander an den Ringelschwänzen rum zu knappern! Also werden diese abgeschnitten – weil gefühllos und damit überflüssig!

  • Dass man auch Schweine anders halten kann zeigen landauf landab viele
    NEULAND- und BIO-Höfe:
    dort leben die Tiere in luftigen Ställen, haben Platz und Auslauf zum Bewegen, haben Stroh zum Kuscheln und Zugang zu frischer Luft und Sonne! Und bei meiner Weidehaltung auf dem HAAGHOF dürfen sie sogar wühlen und suhlen – welch anderes Schweineleben!

Immer mehr Menschen schätzen diese Art der Tierhaltung und sind als Konsumenten bereit einen Mehrpreis für das Fleisch auszugeben.
Der Bauernverband – mit seinem Alleinvertretungsanspruch- ist gut beraten,
diese Entwicklungen ernst zu nehmen.
Denn es sind Keine „Kommunikationsprobleme“ wie es Herr Ruckwied bei der
Grünen Woche darstellte. Für seinen Vize- Schweinehalter Mugele- ist
„Schwänze abschneiden“ gar „aktiver Tierschutz“ –
Ein HELAU für diesen Faschingsscherz von Hr. Mugele!

Kress

25. 01. 2013     Walter Kress, Demeter-Bauer, HAAGHOF, Hardthausen

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